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In conclusion, the rights of Roman law are only meaningful legal concepts in the event of a legal order, while, on the other hand, the rights of natural law are presumed also to hold good in status naturalis when nothing other than the mutual will, the consensus, of the contractual parties can be said to support the claims of the claimant. It is thus here, in natural law’s redefinition of rights, that we find the origins of the preoccupation (of modern theory of contracts) with the mutual will of the parties to an agreement. And since this theory has gained acceptance in modern law, for better or for worse, ideas of natural law has thus gained entrance into modern legal theory and statute law.114 (See, for instance, the German Bürgerliches Gesetzbuch [BGB] §§ 118119, and the Swedish Code of contracts § 32, as to the effects of error, mistakes.) p a r t v i , c h a p t e r 2 414 114 See Hägerström,“Begreppet viljeförklaring”;“Declaration of Intention.”Comments by Sandström,“Axel Hägerström und der Realismus. Ein Beitrag zur Geschichte der Irrtümer,” in Europäische Rechtsgeschichte und europäische Integration; Svensson, Viljeförklaringen och dess innehåll: om avtalsrättslig begreppsbildning och systematik, pp. 67-77. 115 Hägerström, “Nehrman-Ehrenstråles uppfattning,” p. 621; Recht, Pflicht etc, p. 74. Swedish: “Men man inser icke, att han [David Nehrman-Ehrenstråle (1729)] har i “Man erkennt aber nicht, daß er [David Nehrman-Ehrenstråle (1729)] dabei in seinen Gedanken den gesamten naturrechtlichen Apparat mit dessen Idee von dem juristisch bindendenVersprechen als einer translatio iuris mit all der dahinter liegenden Mystik hat. Hinsichtlich derWillenstheorie in bezug auf den Grund der juridisch bindenden Kraft einesVersprechens, die man z. B. im Bürgerlichen Gesetzbuch [sic!] findet, sei folgendes bemerkt. Immer liegt der naturrechtliche Gedanke, daß das Recht imWillen verankert ist, zugrunde. Deshalb muß es der übereinstimmendeWille sein, der bei der Abgabe eines Versprechens den juridischen Effekt bewirkt. Die Erklärung desWillens hat keine andere Bedeutung als denselben anderen zur Kenntnis zu bringen. Ein übereinstimmenderWille ist notwendig, weil, wenn derWille überhauptTräger des Rechts ist, kein Recht erworben werden kann ohne den Willen zum Erwerb. Daraus folgt, daß der Empfänger des Versprechens gegenüber demVersprechenden vor seinem Akzept nicht das geringste Recht erhält. Daher kann derVersprechende vor demAkzept seinVersprechen widerrufen, ohne daß dieserWiderruf zur Kenntnis des Empfängers gekommen sein muß, wenn er nur auf irgendeine Weise beweisbar ist.”115

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