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Hägerström’s judgment over the scholar Betti is harsh and unforgiving, but nevertheless typical of his view of the accumulated eruditions of the studies of Roman law. In conclusion, provided that Hägerström was correct in his judgment over the science of Roman law, then this specific branch of legal science was of small scientific value for the legal community. a ca l l f o r s c i e n t i f i c p u r i t y 395 Rechtes gehören sollen, derVorstellungswelt der Römer völlig fremd. Es ist reine Phantasie, dass diese, sei es in das dingliche, sei es in das obligatorische Recht, eine gewisse Erwartung (‘aspettativa’) hineingedacht hätten.”59 “So ist denn das ganze Buch Betti’s sowohl als ein Beitrag zur Kenntnis der Tatsachen, die bei einem sog. obligatorischen Rechte vorliegen, wie als ein Beitrag zur Geschichte des römischen juridischen Aberglaubens ohne Wahrheitsgehalt. Seine wissenschaftliche Bedeutung besteht nur darin, dass es künftigen Forschungen über den juridischen Aberglauben der Gegenwart Quellenmaterial bietet.”60 59 Ibid., p. 612. 60 Ibid.

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